30. März 2020

5 kostenlose Freizeitaktivitäten

Auch im Januar packt uns die Lust, rauszugehen und etwas zu unternehmen. Und das kostet – vor allem im Winter, wenn man lieber im Café sitzt statt auf der kalten Bank am Seeufer. Für euch haben wir 5 kostenlose Freizeitaktivitäten zusammengestellt; 2 davon sind für diejenigen unter euch, die lieber an die Wärme wollen, während die anderen 3 zumindest eine gewisse Kälteresistenz voraussetzen. Der letzte Vorschlag ist ein Extra für Geburtstagskinder, der dafür aber garantiert im gesamten Jahr Spass macht. Einzig die Kosten für die Anreise können wir euch nicht ersparen, aber dafür gibt es ja Sparbillette.

1. Botanische Gärten

Irgendwann kommt der Moment im Winter, in dem man sich nach Wärme sehnt. Dafür müsst ihr aber nicht gleich um die halbe Welt reisen, denn tropische Zustände findet ihr auch in botanischen Gärten.

Botanische Gärten bringen Farbe und Wärme in die triste Winterzeit.

Botanische Gärten gibt es vor allem in den grösseren Städten der Schweiz. Wir haben für euch einige ausgesucht, die kostenlos sind:

2. Tierparks

Wenn ihr Tiere mögt und kalte Temperaturen euch nichts anhaben können, sind Tierparks wohl das Richtige für euch. Im Gegensatz zu den meisten Zoos verlangen viele Tierparks keinen Eintritt, dem kostenlosen Staunen, Schauen und Streicheln steht also nichts im Weg.

Tierparks sind eine günstige Alternative zu Zoos. Vor allem einheimische Tierarten lassen sich dort bestaunen.

3. Museen

Gratis ins Museum – das geht, solange ihr flexibel seid. Die meisten Museen verlangen zwar per se Eintritt, einige erlassen euch die Kosten aber zu bestimmten Zeiten. Wann und wo ihr gratis Kunstwerke betrachten könnt, haben wir euch unten aufgelistet.

Die Sammlung vom Kunstmuseum Basel könnt ihr zu bestimmten Zeiten gratis anschauen.

4. Spaziergänge und Erlebnistouren im Winter

Seid ihr auch im Winter oft und gerne draussen? Mögt ihr Literatur? Krimis vielleicht? Oder habt ihr Freude an schön inszenierten Beleuchtungen? Dann sind die folgenden Tipps vielleicht etwas für euch.

Romantische Spaziergänge, literarische Audiotouren oder das Lösen eines Kriminalfalls können im Winter Freude bereiten.
  • Laternliweg auf der Schwägalp: Der Laternliweg führt durch den Natur-Erlebnispark Schwägalp und wird von Laternen beleuchtet, sobald es dunkel wird. Die Laternen leuchten von November bis März, die gesamte Tour dauert etwa 40 Minuten.
  • Olten Literatour: Franz Hohler und weitere Autoren lesen auf der literarischen Audiotour Geschichten vor und führen euch so durch Olten. Von klassischer Literatur über Kabarett bis Poetry Slam, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dafür braucht ihr lediglich ein Smartphone oder Tablet, Kopfhörer und eine App, die QR-Codes scannen kann.
  • Krimispass: Krimispass macht euch zum Ermittler in einem Mordfall. Dazu benötigt ihr nur euer Smartphone, mit dem ihr die Spuren suchen könnt und schon kann’s losgehen.

5. Mittelalterliches Zürich entdecken

Wie wäre es mit einem Spaziergang durch Zürich, der in die Vergangenheit führt? Die Stadt Zürich hat verschiedene archäologische Fenster eingerichtet, die das alte Zürich zeigen. Mittelalterliche Wandmalereien, ein Ehgraben der früheren Abwasserentsorgung, aber auch Mauerreste vom Römerkastell könnt ihr gegen Abgabe eines Ausweises bestaunen. Die Schlüssel zu den versteckten Orten könnt ihr maximal drei Tage lang behalten – genug Zeit, um euch ausgiebig umzuschauen. Die Links zu unserer Auswahl findet ihr gleich unter dem Bild.

Auch die Stadt Zürich hat versteckte Orte. Hier zu sehen ist das Fraumünster, in der sich die Krypta befindet.
  • Ehgraben: Was im Mittelalter mit der Notdurft der Menschen geschah – also vor dem unterirdischen Kanalisationssystem – erfahrt ihr beim Besuch des Ehgrabens.
  • Brunngasse 8: In der Zürcher Altstadt sind mittelalterliche Wandmalereien erhalten geblieben, die eine jüdische Familie in Auftrag gegeben hatte. Falls ihr euch für das Thema interessiert, findet ihr hier eine Reihe von Geschichten zur Brunngasse 8, die im Rahmen eines Seminars an der Universität Zürich entstanden sind.
  • Haus zum Rech: Im Haus zum Rech wohnten vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hinein vornehme Zürcher Familien. Heute ist zumindest ein Teil des Hauses öffentlich zugänglich, ihr könnt also einen Eindruck von der damaligen Innengestaltung gewinnen. Im Gebäude findet ihr übrigens auch ein historisches Stadtmodell von Zürich um 1800.
  • Lindenhof-Keller: Der Lindenhof war einst das Machtzentrum der städtischen Siedlung. Heute könnt ihr euch dort die historischen Mauern, Reste des römischen Kastells und des mittelalterlichen Königshauses anschauen. Besonders eindrücklich ist die Art und Weise, wie man in den Keller gelangt. Eine gut getarnte Klappe lässt sich herauffahren, sodass ihr in den Keller hinabsteigen könnt.
  • Wasserkirche Krypta: In der Krypta erfahrt ihr mehr zu den Zürcher Stadtheiligen Regula und Felix und zu anderen Gründungslegenden von Zürich.
  • Augusto Giacometti Eingangshalle: Die „Blüemlihalle“ gehört zwar nicht im engeren Sinne zu den archäologischen Fenstern der Stadt. Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem!

Extratipp für Geburtstagskinder: Gratis in die Therme

Geburtstagskinder aufgepasst: Wir haben herausgefunden, welche Thermen euch an eurem besonderen Tag einen freien Eintritt offerieren. Die vollständige Liste findet ihr gleich anschliessend.

Wenn ihr Geburtstag habt, könnt ihr euch in den untenstehenden Thermen kostenlos entspannen.

Diese Tipps sind nur eine Auswahl. Kennt ihr noch mehr kostenlose Freizeitaktivitäten, die auch im Winter Spass machen? Schreibt diese in die Kommentare. Gemeinsam überwinden wir das Januarloch.

Elena Wetli

Pflanzen, gutes Essen und Japan lassen Elenas Herz höher schlagen. Sie interessiert sich aber auch für Nachhaltigkeit und liebt es, Budgets zu erstellen. Elena ist die Newsroom-Praktikantin bei Comparis.

View all posts by Elena Wetli →

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.