29. September 2020
hat-donald-ein-januarloch?

8 Tipps, damit euch das Geld nicht so schnell ausgeht

Mist, schon wieder ist am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig. Wir zeigen euch mit 10 ganz praktischen Tipps, wie ihr Geld sparen könnt.

1. Denkt nach, bevor ihr zur teuren Zwischenverpflegung greift!

Ein Energydrink von der Tankstelle hier, ein Schoggigipfeli für den Weg nach Hause dort. Wer ohne gross zu überlegen unterwegs regelmässig Snacks kauft, gibt im Laufe des Monats mehr Geld aus, als man vielleicht denkt. Eine Beispielrechnung: Holen wir uns jeden Tag eine Dose Energydrink für 1.60 Franken und pro Woche zweimal ein Schoggigipfeli für 2 Franken, kostet das schnell über 500 Franken im Jahr. Dafür kann man gut und gesund für Zuhause einkaufen und dort dann kochen und essen. Mit den meist überteuerten Coffee-to-go-Angeboten wollen wir gar nicht erst anfangen. Aber wenn ihr den Koffein-Kick schon braucht, könnt ihr inzwischen fast überall mit einem mitgebrachten Becher sparen — und obendrein noch Ressourcen sparen.

Hungrig? Besser und günstiger esst ihr zuhause.

2. Verschafft euch einen Überblick über eure Ausgaben!

Wie unsere Beispielrechnung oben zeigt, macht auch das berühmte Kleinvieh Mist. Zu Zeiten unserer Eltern oder Grosseltern würden wir euch jetzt womöglich ein Haushaltsbüchlein empfehlen. Heute gibt es aber zum Glück digitale Helfer. Holt euch für euer Smartphone eine der vielen tollen Apps (hier gibt es unsere Empfehlungen), schreibt euch digitale Einkaufszettel (z.B. «Bring») und erfasst eure täglichen Ausgaben — auch die ganz kleinen — und ihr werdet merken, dass ihr anfangt, sparsamer zu werden, weil ihr euch selbst ehrlich macht.

Schreibt doch einmal auf, was ihr so an täglichen Ausgaben habt. Ihr werdet staunen.

3. Fallt nicht auf Sonderangebote herein!

Im Januar sind wir hier besonders gefährdet. In den Schaufenstern locken die «SALE»-Schilder. Jetzt heisst es, nicht in die psychologische Falle zu tappen. Wir sparen nämlich eben nicht 50 Franken, wenn wir eine Hose für 70 statt für 120 Franken kaufen. Wir geben erst einmal 70 Franken aus. Deshalb: Überlegt, ob euch das neue Kleidungsstück wirklich gut kleidet oder ob ihr das neue Technik-Gadget wirklich braucht (Tipp: meistens nicht). Und wer nicht wahllos konsumiert, schont ausserdem Ressourcen.

Tja, die Jacke sah nur im Sale so verlockend gut aus…

4. Nutzt Sonderangebote richtig!

Teigwaren, Olivenöl, Konserven, Zahnpasta, WC-Papier — all das könnt ihr regelmässig in Aktionen kaufen. Dann lohnt es sich, bei Coop, Migros und Co. gleich einen grösseren Vorrat einzukaufen. Es lohnt sich auch, strategisch vorzugehen. Wenn ihr die letzte Flasche oder Packung anbraucht, setzt das Produkt auf einen (digitalen) Einkaufszettel und achtet auf die nächste Aktion. Dann darf zugeschlagen werden! Im Jahr können so einige hundert Franken gespart werden.

Wer auf Sonderangebote und Aktionen achtet, kann sparen. Man muss es ja nicht gleich übertreiben.

5. Spart Strom – und damit Geld!

Die Stromrechnung kommt nur einmal im Jahr. Aber wir können jeden Tag etwas tun, damit sie nicht so hoch ausfällt. Oft sind es schlechte Gewohnheiten, die man einfach abstellen kann. Der Fernseher bleibt im Standby-Modus, das Modem ist auch an, obwohl wir im Büro sind, Licht brennt in Räumen, in denen wir gar nicht sind. Strom kann auch gespart werden, wenn die Wäsche bei niedrigen Temperaturen gewaschen wird (sauber wird sie meist auch dann) oder mit Deckel gekocht wird. Wer es schafft, 1000 KWh zu sparen, hat am Ende des Jahres 200 Franken mehr in der Tasche.

Licht aus, wenn ihr geht! Sonst macht es vielleicht jemand anderes für euch.

6. Überprüft eure Versicherungen!

Mit Versicherungen ist es so eine Sache: Man schliesst sie einmal ab, zahlt einmal und vergisst dann wieder, wie viel sie eigentlich kosten. Wir denken einfach nicht gerne an den Schmerz der hohen Beträge und verdrängen deshalb gerne. Aber gerade hier könnt ihr viel sparen. Überprüft doch einfach einmal, ob ihr für nächstes Jahr nicht eine günstigere Krankenversicherung findet. Bei der Grundversicherung müssen alle Kassen die gleichen Leistungen anbieten, also könnt ihr nur gewinnen. Das gleiche gilt für Autoversicherung, Reiserücktritt-, Haftpflicht- oder Tierversicherungen. Häufig fallen die Preise – nur haben wir nichts davon, weil uns die Versicherungsfirmen natürlich am liebsten im teuren Vertrag halten wollen. Also, auf zum Vergleich!

Wer vergleicht, kann sparen beim Thema Versicherungen.

7. Verkauft Dinge, die ihr nicht mehr nutzt!

Bevor ihr unsere Tipps gelesen habt, habt ihr sicher schon einmal einen Fehlkauf gemacht. Zu Tausenden liegen in Küchenschränken, Kellern oder auf dem Speicher Sandwich-Maker, Glacé-Maschinen oder auch Smartphones. Im Kleiderschrank hängen Stücke, die wir nur einmal getragen haben. Warum haben diese Dinge kein zweites Leben verdient? Nutzt Verkaufsportale im Internet und werdet die Dinge los. Ihr verdient dabei bestenfalls sogar noch ein paar Franken. Und falls ihr doch keinen Käufer findet, könnt ihr die Dinge immer noch spenden. Oder ihr meldet euch mit ein paar Freunden für einen Flohmarkt an.

Auch am Flohmarkt kann man Dinge zu Geld machen, die man nicht mehr braucht.

8. Kaputtes reparieren, statt gleich wegwerfen!

Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir Dinge, die nicht mehr funktionieren, in den Müll werfen. Eine ziemliche Verschwendung von Ressourcen und Geld! Wie wäre es damit, Dinge auch einmal zu reparieren? Ob Schmuck, Haushaltsgeräte, Textilien oder auch Möbel und vieles andere — inzwischen gibt es unzählige Möglichkeiten zur Reparatur. Ihr müsst dabei nicht einmal selbst besondere Fähigkeiten haben. Einzig müsst ihr wissen, wer euch hilft. Gute Anlaufstellen sind zum Beispiel Repair Cafés. Habt ihr weitere Tipps, schreibt sie gerne ins Kommentarfeld unten und helft anderen, nachhaltiger zu leben!

Reparieren statt wegwerfen lautet die Devise – für die Umwelt und das Portemonnaie.

Diese Tipps sind eine Auswahl. Natürlich gibt es noch mehr. Habt ihr welche? Schreibt diese in die Kommentare. Gemeinsam überwinden wir das Januarloch.

Martin Jungfer

Martin interessiert sich besonders für die Themenbereiche Medien, Telekommunikation, Onlinehandel und Nachhaltigkeit. Er ist Content Innovation Manager bei Comparis.

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