30. März 2020

Diese 10 Dinge solltest du beim Sparen sein lassen

Es gibt Dinge, da musst du nicht sparen, weil Dagobert Duck wirst du damit nicht. Wir haben dir 10 Spartipps aufgelistet, die du lieber sein lässt, weil sie nämlich überhaupt nichts bringen.

Dagobert Duck: Sparfuchs oder einfach nur knauserig?

1. Das Handy im Geschäft aufladen

Die meisten von uns müssen ihr Handy einmal pro Tag aufladen. Das heisst man braucht viel Strom und entsprechend höher sind die Stromkosten. Lädt man nun im Geschäft das Handy auf, kann man also wunderbar Stromkosten sparen, oder? Naja, geht so. Tatsächlich betragen die Stromkosten fürs Handy pro Jahr nur rund 1 Franken. Das mag das Haushaltsbudget knapp noch aushalten.

2. WC-Papier an der Uni oder bei der Arbeit mitnehmen

Das Problem: Man ist an der Uni/bei der Arbeit, hat enorm viel zu tun und dann müsste man noch WC-Papier einkaufen. Auf dem Geschäfts-WC liegen grosszügig WC-Rollen für dich und deine Nachfolger parat. Klar, es ist verlockend, da eine (oder zwei oder drei) Rollen einzupacken. Die vermisst ja niemand. Aber erstens kostet eine WC-Papierrolle im Durchschnitt nur um die 40 Rappen und zweitens gilt das «mitnehmen» von WC-Papier bei der an der Uni/bei der Arbeit als Diebstahl.

3. Nichts mehr Essen

Ähm, wieso das Schwachsinn ist, ist hoffentlich klar. Bitte, bitte nimm Nahrung zu dir. Und wenns knapp ist, hier unsere Januarloch-Tipps zum Sparen beim Essen.

Nom, nom nom

4. Sich bei Freunden und Familie zum Essen einladen

Also gut – theoretisch kannst du dich schon bei deinen Eltern oder bei deinen Freunden zu Hause zum Essen einladen oder im Restaurant erwähnen, dass du knapp bei Kasse bist und die anderen zahlen lassen. Aber ausnutzen möchtest du die netten Menschen um dich herum ja auch nicht. Besser: Sag deinen Freunden, dass du dir im Moment das Restaurant nicht leisten kannst. Gute Freunde wollen lieber Zeit mit dir verbringen, als ein fancy Steak (oder Tofu) zu essen. Und wenn sie dich freiwillig nach Hause zum Essen einladen, dann bring doch eine kleine Aufmerksamkeit mit oder übernimm, ganz altmodisch, den Abwasch.

5. Nicht zum Arzt gehen

Erneut: Bitte nicht die Gesundheit beeinträchtigen, weil man sparen will. Wegen der Standard-Erkältung musst du nicht zum Hausarzt – wir haben dir sogar ein paar Hausmittel hier aufgelistet. Aber wenn du länger krank bist, Grippe hast oder schlimmer, dann bitte lass das medizinisch abchecken.

6. Schnorren

Stift und Papier bei den Klassenkameraden, Eier und Zucker bei den Nachbarn, Zigis oder Bargeld für das Taxi im Ausgang. Ja, ein-, zweimal kann man sich das schon geben lassen, manchmal hat man es wirklich vergessen und ein Blatt Papier oder Eier zu teilen, tut niemanden weh. Aber genauso tut es dir nicht wirklich weh, selbst dafür aufzukommen. Was die Zigis und das Taxi-Geld angeht: Kauf die Zigaretten-Packung zusammen mit deinen Freunden (oder rauche erst gar nicht *hüstel*) und teilt euch die Taxi-Fahrt (und die Kosten) oder macht einen «Ausnüchterungsspaziergang».

So geht ihr nach dem Ausgang nach Hause.

7. Trinkgeld weglassen

Ja, okay. Seit 1974 ist das Trinkgeld in der Schweiz gesetzlich im Preis inbegriffen. Aber wusstest du, dass der Mindeststundenlohn einer im Gastrogewerbe ausgebildeten Person 23 Franken beträgt? Bei einer Person, ohne dazugehörige Berufslehre sogar nur 19 Franken. Das Aufrunden auf den nächsten Franken schadet dir sicher nicht, erhöht aber den Lohn der Bedienung doch ein kleines bisschen.

8. Tupperware-Kultur

Mit dem Mitnehmen eines Tupperware in ein Take-Away-Lokal kann man ein paar Rappen sparen und hilft der Umwelt. Das ist gut. Auch im Restaurant fragen, ob man den Rest mitnehmen kann, wenn man schon satt ist, ist grundsätzlich okay. Mit der Tupperware-Kultur kann man es aber auch übertreiben. Vorsätzlich das Tupperware ins Restaurant mitnehmen, damit man es mit Resten füllen kann am «All you can eat»-Buffet oder als Gast bei Freundenverlangen, dass genug für dich und deinen zweiten Hunger gekocht wird, ist dann doch zu viel des Guten. Beim Mami geht das selbstverständlich immer 😉

9. Auf den Coiffeur verzichten

Grundsätzlich ist es natürlich dir überlassen, was du mit deinem Kopfschmuck machst und was nicht. Aber, wenn dir der Sinn nach Veränderung ist, du etwas ausprobieren willst oder Lust auf etwas Neues hast – spare nicht am Friseur, der das Handwerk gelehrt hat. Mit der Freundin ist das Färben und Schneiden zwar lustig und gratis, aber du musst nachher mit der neuen Frisur herumlaufen. Was alles bei der «Do-it-Yourself»-Haarveränderung schiefgehen kann, siehst du hier (und wie ein Coiffeur darauf reagieren würde).

Das willst nicht du sein.

10. Zuschlagen bei Aktionen und Sonderangeboten

Kleines Beispiel: Ich, Alex, mag Rösti. Aber eine Dreierpackung Rösti à 750 Gramm kaufen, weil das gerade Aktion ist, mach ich nicht, weil: So viel Rösti esse (und brauche) ich eben doch nicht. Klar, gibt es Sonderangebote, die sich lohnen: WC-Papierrollen zum Beispiel 😉. Bei Nahrungsmittel solltest du dir immer dreimal überlegen, ob du wirklich gerade so viel brauchst. Hast du Besuch? Ist es lange haltbar? Und würdest du dir diese Menge auch kaufen, wenn es keine Aktion ist?

Sinnvolle Spartipps (und mehr zu Sonderangeboten richtig nutzen) findest du ansonsten auch hier im Januarloch.

Alexandra Gygax

Als digital Native ist Alexandra ein grosser Internet- und Katzenfan. Sie interessiert sich für die aktuellen Trends, on- und offline. Alexandra ist Content und Community Managerin bei Comparis.

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2 thoughts on “Diese 10 Dinge solltest du beim Sparen sein lassen

  1. Bevor man bei einer Aktion zuschlägt, sollte man sich überlegen, ob man den in Aktion stehenden Artikel wirklich braucht. Zudem sollte man bei Lebensmitteln sich zurückhalten, wegen dem Eintritt der Verderblichkeit.
    Aber auch bei Nonfood-Artikeln muss man zuerst denken und dann zuschlagen. Was nützen mir z.B. Strumpfhosen einer Marke, die ich nie trage? Sind jedoch Artikel in Aktion, die man auch kauft, wenn sie nicht in Aktion sind, dann soll man richtig zuschlagen! Z.B. bei Wasch- oder Putzmitteln, Reinigungstücher, WC-Papier etc. soll man so richtig zuschlagen, denn Artikel dieser Art verderben nicht. Die haben auch nach zwei oder drei Jahren exakt die gleiche Qualität wie am Tag des Kaufes.
    Aber, man kann es nicht genug oft sagen, wenn etwas Aktion ist, zunächst den Kopf einschalten und überlegen, ob man bei verderblichen Artikeln, d.h. Lebensmittel, auch konservierten, die gewünschte Menge vor dem Ablaufdatum verzehrt. Bei Nonfoodartikeln, die in aller Regel nicht verderben, und die man auch kauft, wenn sie nicht in Aktion sind, kann man soviel in Aktion kaufen, wie man tragen kann oder sie wiederholt kaufen, solange sie in Aktion sind.

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