30. März 2020
Essen wie ein König

Essen: auf nichts verzichten und trotzdem sparen

Beim Essen soll man bekanntlich nicht sparen. Doch günstig essen und nicht auf Coffee-to-go, frisches Gemüse oder Sushi verzichten, geht das? Das ist kein Ding der Unmöglichkeit und wir zeigen dir mit diesen 5 Tipps, wie das geht.

1. Coffee-To-Go

In fast keinem Land wird so viel Kaffee getrunken wie in der Schweiz. Nur die Norweger und die Deutschen trinken mehr. 1000 Tassen trinkt ein Schweizer durchschnittlich im Jahr. Wer sich gerne einen Kaffee zum Mitnehmen holt, sollte unbedingt seinen eigenen Becher mitbringen. Denn Starbucks, Spettacolo und Co. geben Rabatt oder du bekommst mehr Kaffee für denselben Preis.

2. Too Good To Go

Lust auf Sushi? Doch bis du einen vollen Bauch hast, braucht es einige Rollen.

Sushi essen und trotzdem kein Loch im Portemonnaie – das geht. Kennst du die App «Too Good To Go»? In dieser App findest du nicht nur Sushi, sondern auch Bäckereien und Lebensmittelläden, die ihre Esswaren kurz vor Ladenschluss günstiger anbieten. Du bekommst eine Wundertüte mit Essen, das nicht verkauft wurde. Win-Win für dich und für den Laden. Du bekommst feines Essen zum reduzierten Preis und die Läden müssen kein Essen wegschmeissen und schonen so die Umwelt.

3. ÄSS-BAR

«Frisch von gestern» – in der ÄSS-BAR kannst du Backwaren kaufen, die eben von gestern, aber trotzdem noch geniessbar sind. Ein Gipfeli gibt es ab 50 Rappen, Brot/Zopf ab 2 Franken und Sandwiches ab 2.50 Franken. Die ÄSS-BAR findest du in Zürich (mehrere Standorte), Bern, Winterthur, St. Gallen, Fribourg, Basel, Luzern und Biel.

4. RestEssBar

Brot, frisches Gemüse oder frische Früchte und das gratis? Auch das gibts!

For real?!

An 15 Standorten in der Deutschschweiz gibt es Kühlschränke, aus denen du gratis Essen holen darfst. Freiwillige sammeln mit dem Velo bei Lebensmittelläden Produkte ein, die sie nicht mehr verkaufen können und füllen die RestEssBar (den Kühlschrank) damit. Im Kühlschrank sind nur Lebensmittel zu finden, bei denen die Kühlkette nicht eingehalten werden muss – also kein Fleisch und keine Milchprodukte.

5. Rettet die Ernte vor dem Müll

Entspricht nicht der Norm, aber trotzdem gut.

In der Facebookgruppe «Rettet die Ernte vor dem Müll» (gibt weitere Gruppen für die verschiedenen Kantone) werden Lebensmittel angeboten, die nicht der Norm entsprechen. Zu grosse Zucchettis, falsch abgepackter Apfelsaft oder Joghurt, das bald abläuft – solche Lebensmittel werden von den Detailhändlern nicht angenommen. Damit die Produkte nicht weggeschmissen werden müssen, könnt ihr diese günstiger kaufen.

Kennst du sonst noch solche Projekte, bei denen es gutes Essen für wenig Geld gibt? Verrate uns dies in den Kommentarspalte.

Carmen Müller

Ohne Handy aus dem Haus? Das kann sich Carmen nicht vorstellen. Darum arbeitet sie auch in der Social-Media-Abteilung bei Comparis. Ihr Neujahrsvorsatz: Ende des Monats wissen, für was sie ihr Geld ausgegeben hat.

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