30. März 2020

Fitness: Der Vorsatz, den man sich sparen kann

Mehr Sport machen, etwas für den Körper tun und regelmässig ins Fitness gehen. Das ist wahrscheinlich der beliebteste Neujahrsvorsatz – und wahrscheinlich auch der, der am wenigsten eingehalten wird.

Krav Maga, das israelische Selbstverteidigungssystem

Jedes Jahr am 31.12. nimmt man sich vor: «2020 wird mein Fitness-Jahr, ich mache mehr Sport, esse gesünder und am besten löse ich mir gleich ein Fitness-Abo, weil dann reut es mich ums Geld, wenn ich nicht gehe.» Dann kommt der 1.1., man ist verkatert oder müde, oder hat sich noch keine neuen Sportsachen gekauft, oder die Krav Maga Lektion startet erst nächste Woche, oder man hat sonst schon wieder so viel vor.

Teures «All inclusive»

Ein Jahresabo im Fitnesscenter kostet zwischen 498 und 1790 Franken. Das sind also 41.50 bis 149 Franken pro Monat. Der Preis unterscheidet sich, je nachdem, ob Probetraining oder Gruppenkurse inbegriffen sind oder gar nicht erst angeboten werden. Bei den grösseren Fitnessketten wie Active Fitness, Basefit oder Fitnessplus ist etwa Yoga und funktionales Training wie Crossfit inbegriffen, beim Fitness-Park hingegen nicht. Das heisst: Unbedingt beim Abo-Abschluss nachfragen, was inbegriffen ist und sich für ein Fitnesscenter entscheiden, das die Kurse anbietet, die du auch probieren und regelmässig besuchen willst. Umgekehrt, wenn du vor allem in den Kraftraum willst, kannst du dir ein «All inclusive»-Abo sparen.

Im Januar locken die meisten Fitnesscenter mit reduzierten Jahresabos, so bietet zum Beispiel das Let’s Go Fitness das Jahresabo für 1089 statt 1289 Franken an, das 3-Monats-Abo kostet 450 Franken. Rechnet man das hoch, kostet das 3-Monats-Abo mehr im Jahr als das Jahresabo. Aber (!), wenn man von 12 bezahlten Monaten sowieso nur 3 Monate hingeht, zahlt man im Endeffekt eben trotzdem für 9 Monate zu viel.

Schweinehund überwinden

Etwas vorausschauender ist da Fitness-Plus. Bei ihnen kostet ein 3-Monats-Abo im Januar 199 Franken statt 450 Franken. Auch andere Fitnesscenter bieten Einzeleintritte, 10er-Abos (10 Eintritte) oder Monatsabos von 1 bis 6 Monaten an. Sei ganz ehrlich mit dir selber. Kannst du deinen inneren Schweinehund wirklich länger als 3 Monate überwinden? Bist du dir sicher, dass du nach 10-mal Krav Maga oder Spinnig-Class weiterhin gehen willst? Wenn nein, kannst du das Fitness gemütlich bis zum nächsten Silvester vergessen. Falls ja, kannst du immer noch nach Ablauf deines 1-, 2-, oder 3-Monatsabos ein offizielles Jahresabo lösen. Oder du verzichtest auf das Fitnesscenter und löst ein Abo spezifisch für den Kurs oder das Training, das du regelmässig machen willst.

This is NOT how you do it

Oftmals zahlt auch die Krankenkasse einen Beitrag zum Fitnessabo. Entscheidend ist, ob die Qualität deines Fitnesscenters überprüft wurde und ob das Abo in der Zusatzversicherung deiner Krankenkasse gedeckt wird. Genauere Infos findest du hier oder du fragst direkt bei deiner Krankenkasse nach.

Alternativen zum Fitnesscenter

Die gratis Alternative zum Fitnesscenter sind Fitnesskanäle auf YouTube. Ganze Work-outs, Trainingsideen oder Übungs-Anleitungen kann man anschauen und mitmachen. Eine kleine Auswahl ist hier aufgelistet:

Wo findet man dich im Fitnesscenter? Im Kraftraum, beim Krav Maga oder im Wellness? Schreibe es in die Kommentare!

Alexandra Gygax

Als digital Native ist Alexandra ein grosser Internet- und Katzenfan. Sie interessiert sich für die aktuellen Trends, on- und offline. Alexandra ist Content und Community Managerin bei Comparis.

View all posts by Alexandra Gygax →

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.