25. Februar 2020

Gute Vorsätze einhalten – so überlistet ihr den inneren Schweinehund!

Na, mal ganz ehrlich, wie viele eurer guten Vorsätze fürs neue Jahr habt ihr jetzt bereits wieder über den Haufen geworfen? Zu viele? Nun, dann hätten wir hier ein paar Tipps, damit der Schweinehund künftig weniger häufig gewinnt.

1. Wähle die richtige Einstellung!

Neues Jahr, neues Glück. Das trifft nicht für jeden zu. Vielleicht habt ihr immer noch den gleichen Job, der euch eigentlich nervt. Und leider ist auch kein neuer Job in Sicht oder ihr könnt nicht einfach so wechseln. Dann wäre es zumindest gut, wenn ihr überlegt, mit welcher Einstellung ihr zum Job geht. Jammere nicht herum, sondern mache aus deiner Arbeit das Beste!

2. Raus aus der Komfortzone!

Der Schweinehund ist ein Gewohnheitstier. Er ist gerne auf eingefahrenen Gleisen unterwegs. Am liebsten sollte für ihn alles immer so sein wie es schon immer war. In uns Menschen ist das Festhalten am Gewohnten angelegt, weil wir dann nicht so viel nachdenken müssen. Der Nachteil daran: Wir lernen nichts Neues. Je länger wir in der bequemen Zone bleiben, desto mehr gewöhnen wir uns daran. Der Schritt zum Neuen wird dadurch immer schwerer. Also, geht raus und probiert etwas Neues. Geht morgen zum Beispiel einfach einmal einen anderen Weg zur Arbeit. Probiert eine neue Sportart aus oder lest ein Buch, das ihr vielleicht sonst nie lesen würdet.

3. Setze dir ein konkretes Ziel!

Apropos Sport. Hier fällt es vielen am schwersten, den inneren Schweinehund zu besiegen. Auf dem Sofa ist es nunmal bequemer als auf der anstrengenden Laufrunde an der kühlen Luft. Der Trick, mit dem ihr euch trotzdem aufraffen könnt, ist einfach: Setzt euch ein konkretes Ziel, entwerft einen sogenannten Handlungsplan! Dazu rät Sportpsychologin Julia Schüler. Das konkrete Ziel könnte zum Beispiel lauten: «Ab sofort gehe ich jeden Donnerstag um 18 Uhr schwimmen.» So entsteht eine Gewohnheit, die vermeidet, dass man sich jedes Mal neu überwinden muss. Denn es ist klar: Donnerstag ist Sporttag. Da steht die Tasche parat. Keine Ausreden mehr. Wer möchte, kann auch den Termin gut sichtbar in einem Kalender markieren.

4. Such dir Verbündete und Mitstreiter!

Vielleicht gehörst du auch zur Sorte Mensch, die mit sich selbst sehr rücksichtsvoll ist. Schon der kleinste Hauch einer verstopften Nase sorgt dafür, dass eine Woche vorbei geht, ohne dass du Joggen warst? Der erste Rückschlag genügt, dass du beim Erlernen einer neuen Sprache aufgibst? Das muss nicht sein. Mach Dinge, wann immer es geht, nicht alleine, sondern in einer Gruppe. Du wirst merken, dass du dich dem Team verpflichtet fühlst. Im Idealfall hast du sogar Freude daran, weil es einfach Spass macht, mit anderen etwas zu lernen oder Sport zu treiben.

Die Tipps zum Sieg gegen den inneren Schweinehund sind in Anlehnung an das Buch «Günter, der innere Schweinehund» von Stefan Frädrich entstanden. Ihr könnt dieses Buch zum Beispiel auch hier bestellen.

Ihr könnt übrigens die Grösse eures inneren Schweinhundes auch testen. Hier gibt es einen Test mit 10 Fragen dazu.

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Martin Jungfer

Martin interessiert sich besonders für die Themenbereiche Medien, Telekommunikation, Onlinehandel und Nachhaltigkeit. Er ist Content Innovation Manager bei Comparis.

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