25. Februar 2020

Mit diesen Apps monatliche Ausgaben im Auge behalten

Kennt ihr das: Es ist Ende Monat und auf eurem Konto herrscht gähnende Leere. Aber wohin ist das ganze Geld verschwunden? Ihr könnt euch nicht daran erinnern, so viel ausgegeben zu haben.

Eine Möglichkeit, den Überblick zu bewahren, bieten Haushaltsbudget-Apps. Früher musste man noch mühsam alle Belege sammeln und in ein Buch eintragen (sind wir ehrlich, das würde heute eh nicht mehr klappen). Heute aber haben so ziemlich alle jederzeit ihr Smartphone dabei. So könnt ihr jeweils sofort erfassen, wann ihr wie viel ausgebt. Das hilft euch, einen Überblick über eure Ausgaben zu haben – und am Ende des Monats zu sehen, weshalb die Wüstenlandschaft auf dem Konto überhaupt entstanden ist.

Wofür gebt ihr im Monat am meisten Geld aus?

Es gibt unzählige Apps, um eure Ausgaben zu protokollieren. Nachfolgend findet ihr eine kleine, nicht vollständige Auswahl, um euch die Entscheidung etwas zu erleichtern.

BudgetCH

Der Dachverband Budgetberatung Schweiz bietet eine hauseigene App an. Sie ist übersichtlich und intuitiv gestaltet. Noch dazu bietet sie folgende Möglichkeiten für den Nutzer:

  • Wochen-, Monats- und Jahresübersicht
  • Budgetvorlagen für jedes Portemonnaie
  • Fixe Kosten – wie Daueraufträge für Miete, Krankenkasse & Co. – werden automatisch in den Ausgaben erfasst
  • Warnmeldungen bei zu hohen Ausgaben
  • Mehrere Personen können die App auf verschiedenen Geräten mit demselben Login nutzen

Hier findet ihr die App.

Haushaltsbuch MoneyControl

Laut eigenen Angaben gehört diese App zu den beliebtesten im App-Store, wenn es ums Haushaltsbudget geht. Budget, Einnahmen und Ausgaben lassen sich einfach und übersichtlich erfassen. Ausserdem ermöglicht die App:

  • Synchronisation ermöglicht das Nutzen für WG’s, Familien etc.
  • Einfache Erfassung von Ausgaben – zum Beispiel direkt an der Supermarktkasse
  • Erfassung von regelmässigen Zahlungen
  • Vorschau auf künftige Monate
  • Belege als Foto erfassen

Hier (iOS) und hier (Google Play Store) findet ihr die App.

Splitwise

Bei dieser App ist das Erfassen von Ausgaben besonders einfach. Da ihr die App auch mit euren Mitbewohnern oder Freunden teilen könnt, ist auch die Aufteilung von anfallenden Rechnungen sehr gut möglich.

  • App kann von mehreren Leuten genutzt werden
  • Übersicht, wem du Geld schuldest und wer dir noch etwas zahlen muss
  • Erstellung von Rückzahlungsplänen möglich
  • Sendet Benachrichtigungen und Erinnerungen
  • Kann auch im Web-Browser genutzt werden
  • Erfassen von regelmässigen monatlichen Rechnungen möglich

Hier findet ihr die App.

Budget-Alarm

Diese App stammt vom K-Tipp, einem bekannten Schweizer Konsumentenmagazin. Sie ist etwas einfacher im Aufbau als die anderen in dieser Aufzählung. Dank einem Ampelsystem ist dafür gut ersichtlich, in welchem Bereich ihr vielleicht noch sparen könntet.

  • «Barometer» zeigt mit grün, orange und rot Stand des Monatsbudgets an
  • Währungsrechner erlaubt das Erfassen von Ausgaben in den Ferien in CHF
  • Detaillierte Erfassung von Einnahmen und Ausgaben
  • Richtet sich vor allem an junge Leute bis 25 Jahre

Hier findet ihr die App.

Pennies

«Budgetplanung sollte nicht mühsam oder langweilig sein», schreibt Pennies in der App-Beschreibung. Dem Nutzer sollen keine komplizierten Graphen, Diagramme oder Tabellen vorgelegt werden. Stattdessen soll das Verwalten der eigenen Finanzen so gestaltet werden können, wie es einem beliebt.

  • Individuelle Budgets für beliebige Zeiträume erstellen (z.B. für alle zwei Wochen)
  • Über eine Cloud die Budgets auf all euren Geräten synchronisieren
  • Nachträgliche Änderungen von Ausgaben und Einnahmen möglich
  • Geld transferierbar zwischen Budgets

Hier findet ihr die App (nur für iOS erhältlich).

Mit Apps könnt ihr euch das mühsame Geldzählen sparen.

Habt ihr eine andere App, die ihr besser findet? Oder wie behält ihr die Übersicht über eure Ausgaben? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare.

Natascha Schläpfer

Natascha ist zwar nicht mit dem Internet aufgewachsen, aber trotzdem dort Zuhause. Als ehemalige Studentin kennt sie die Tücken des Januarlochs nur zu gut. Heute arbeitet sie bei Comparis als Content & Community Managerin.

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